Es ist nicht wichtig was unsere Kunst bedeutet, sondern was sie bei dir als Beobachter auslöst.

Iven Orx & Aaron Vinn

Iven Orx & Aaron Vinn sind Kölner Künstler. Ihr Weg begann 2006 mit abstrakten Gemälden. Die Begegnung mit der Avantgardekünstlerin Mary Bauermeister, in deren Sinne sie arbeiteten, verhalf ihnen zu unkonventionellen Sichtweisen und sorgte für neue Erkenntnisse. In den Tiefen ihrer Seelen brannte etwas noch undefinierbares das nach Befreiung in die Materie schrie. Sie experimentierten mit ungewöhnlichen Materialien, Licht und Dimensionen. Es entstanden neue, geheimnisvolle Werke. Beobachter und Kritiker sprachen von Unzuordenbarkeit, manche von Stilpluralismus, andere erkannten Merkmale aus Camp oder Transavantgarde. Doch ihnen war das alles egal. Sie liessen sich nicht auf bekannte Pfade, Begriffe oder Konzepte ein. Sie taten alles, um ihrer Innerlichkeit eine Form zu verleihen.

Ihre Liebe gilt dem Umgang mit Lichtfülle!

Dieses verbindende Element, mit unter anderem breitgefächerten Materialmix, auffällig reflektierenden Flächen aus Gold, bunten Kristallen, Licht und Glitzer, lässt sich immer wieder in ihren Werken ausmachen. Seien es abstrakte Gemälde, Cut Out’s mit Superhelden, geflügelte Objekte, glitzernde Vanitas Plastiken, Licht-Assemblagen oder beispielsweise die raumgreifenden Queen-, Satan- oder Christus-Installationen. Alles wirkt leuchtend, je nach Betrachtungswinkel veränderbar, beinahe hypnotisch. Die Opulenz des Lichts entführt die Aufmerksamkeit des Betrachters auf eine transzendentale, ja sogar mystische Ebene, wo die Sinne nicht mehr wirken wollen oder auch müssen…. Der legendäre Kurator und Ausstellungsmacher Harald Szeemann spricht hier von Perzeption, den Qualitätsfaktor bei dem der Wahrnehmungsprozess in Kunst nicht auf kommunikative Inhalte abzielt, sondern unbewusst, emotionale Inhalte vermittelt.

 

Webseite www.orx-vinn.de